Gemeinsam für Artenvielfalt: Erster Natureinsatz im Gürbetal

Ende Januar startete das Projekt «Lebendiges Gürbetal» mit einem ersten tatkräftigen Einsatz – und setzte damit ein starkes Zeichen für die Artenvielfalt in der Region.

Asthaufen

Direkt beim Bahnhof Burgistein, hinter dem historischen Stellwerkgebäude, das von der Stiftung Pro Artenvielfalt Basel übernommen wurde, packten rund 15 motivierte Menschen gemeinsam an. Von jung bis älter, Mitglieder des Naturschutzvereins Seftigen, der Geschäftsführer der Stiftung sowie Trägerschafts-Vertreterinnen der Gemeinde Burgistein – alle vereint durch dasselbe Ziel: ein Stück Natur aufzuwerten. Bei strahlendem Sonnenschein wurden aufkommende Brombeerranken ausgegraben, Äste gesammelt und zu kompakten Asthaufen aufgeschichtet. Solche Strukturen sind für Kleinsäugetiere, Vögel und Insekten wertvolle Unterschlupfe und tragen direkt zur Förderung der Biodiversität bei.

Die Parzelle, auf der der Einsatz stattfand, ist bereits ein kleines Naturjuwel: Hochstammobstbäume, Nistkästen und eine grosse Hecke bieten vielfältige Lebensräume. In Absprache mit dem Grundbesitzer wurde die Fläche nun weiter ökologisch aufgewertet. Das Stellwerkgebäude und die umliegende Parzelle sollen künftig als lebendige Inspiration dienen – für alle, die auch im eigenen Garten mehr Raum für die Natur schaffen möchten. Denn genau darum geht es beim Projekt «Jeder m2 zählt»: Jeder einzelne Quadratmeter, der naturnäher gestaltet wird, zählt für die Artenvielfalt.

Mit diesem Auftakts-Natureinsatz wurden die ersten Quadratmeter für das «Lebendige Gürbetal» gesammelt – ein gelungener Start in ein Projekt, das zeigt, wie Gemeinschaft und Naturschutz Hand in Hand gehen können.