Ein kleines Wunder im Gürbetal? Nicht ganz. Hinter der sensationellen Entdeckung des «Gürbetaler Sumpfhamsters» steckt ein Aprilscherz – doch die Artenvielfalt im Gürbetal ist trotzdem bemerkenswert.
Mit den Massnahmen im Gürbetal schaffen wir im «Lebendiges Gürbetal» gezielt neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Feuchtgebiete, extensiv genutzte Wiesen und strukturreiche Landschaften fördern die bunte Vielfalt. Genau darauf wollte unser Augenzwinkern zum 1. April aufmerksam machen: Auch wenn es den «Sumpfhamster» nicht gibt, zeigen sich die ersten Quadratmeter.
Die Aufwertung von Lebensräumen ist entscheidend für viele heimische Arten, die auf strukturreiche und vernetzte Landschaften angewiesen sind. Im Gürbetal profitieren verschiedene Tiere von diesen Verbesserungen.

Igel
Der Igel lebt in strukturreichen Landschaften mit Hecken, Wiesen und Gärten. Er braucht Verstecke wie Asthaufen und ernährt sich von Insekten und Würmern. Vernetzte Lebensräume sind für sein Überleben entscheidend.

Schleiereule
Die Schleiereule jagt nachts über offenen Wiesen nach Mäusen. Sie ist auf ruhige Brutplätze in Gebäuden angewiesen. Ein vielfältiges Nahrungsangebot in naturnahen Flächen unterstützt ihre Bestände.

Schwalbenschwanz
Der Schwalbenschwanz ist ein auffälliger Tagfalter. Seine Raupen entwickeln sich auf Pflanzen wie Wilder Möhre. Extensiv bewirtschaftete Wiesen und blütenreiche Säume bieten ideale Bedingungen.
Auch ohne Sumpfhamster zeigt sich: Das Gürbetal wird durch gezielte Massnahmen Schritt für Schritt lebendiger.